40 Jahre Ferfers GmbH

40 Jahre Ferfers - 1

Einige Jahre Tätigkeit am Bau reichten aus um zu erkennen, dass diese Arbeit wohl die sein wird, mit der sich Erwin Ferfers in seinem weiteren Leben beschäftigen wird. Im März 1973 entschloss er sich nach einigem Abwägen, mit fünf handwerklich geschickten Arbeitskollegen den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

Kontakte zu Kunden waren durch die Arbeiten der zurückliegenden Jahre reichlich vorhanden. So begann man erst einmal in kleinen Schritten, Baustellen mit den eigenen, privaten Fahrzeugen anzufahren und die Kollegen und das Werkzeug zu transportieren. Mit Hammer, Schaufel und Schubkarre waren die ersten Werkzeuge noch bescheiden. Auf den Baustellen benötigtes Material wie Beton, Steine und Sand wurden per Kipper direkt angeliefert und mussten noch mühsam von Hand bewegt werden.

In den ersten Jahren gab es weder ein Büro noch einen Bauhof. Die Fahrzeuge wurden zu Hause geparkt und damit direkt zur Baustelle gefahren. Den Bürokram erledigte man in der Wohnung. Da wir gute Arbeiten ablieferten, entwickelte sich die Nachfrage nach unserer Tätigkeit permanent weiter. Die Zahl der Mitarbeiter stieg in den weiteren Jahren stetig an. 1978 ließ es sich nicht mehr umgehen, im Keller des Wohnhauses ein Büro einzurichten. Als Lager, bzw. Werkstatt diente die zum Haus gehörige Garage. In diesem Jahr begann der älteste Sohn Ralf Ferfers im Betrieb die Ausbildung zum Bürokaufmann und lernte so die Abläufe und Tätigkeiten kennen, was ihm später zu Gute kam.

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Von dem Bauboom der 80er Jahre profitierte auch die Fa. Erwin Ferfers. So war es 1985 unumgänglich, ein Büro mit 50qm an das bestehende Wohnhaus anzugliedern. Um die zunehmende Büroarbeit zu bewältigen musste ein weiterer Mitarbeiter für das Lohnbüro eingestellt werden.

Unsere Baustellen waren in den Folgejahren hauptsächlich im Raum Ludwigshafen und auf dem Flughafen Frankfurt zu finden. Im Saarland entwickelte sich ebenfalls ein beachtlicher Kundenstamm.

Durch die Entfernungen und dadurch verbunde Fahrerei musste auch der Fuhrpark angepasst werden. Die bis dahin genutzen Fahrzeuge waren überwiegend Gebrauchte, die in dieser Zeit sukzessive auf Neufahrzeuge umgestellt wurden. Auch auf den Baustellen zog der Fortschritt ein. Mit einem 7,5 to. LKW und diversen Radladern wurde die Arbeit wesentlich erleichtert. Das Material wurde meist auf Paletten angeliefert und mit den Radladern bewegt. Trennjäger und Tischsägen zum Trennen und Bearbeiten der Steine kamen hinzu und das Arbeiten ging schneller und präziser von der Hand.

1986 erfolgte die Umfirmierung von einer Einzelfirma in die heutige Gesellschaft mbH. Ralf Ferfers wurde neben dem Firmengründer Erwin Ferfers ebenfalls Geschäftsführer mit weitreichender Verantwortung. Infolge der Betriebsvergrößerung musste auch ausreichend Platz für die zahlreichen Firmenfahrzeuge und Geräte geschaffen werden.

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1995 erwarb man das heutige Betriebsgelände nebst Wohnhaus mit zwei Wohnungen und Büroräume von 120 qm. Ein große Werkstatt mit 300 qm ergänzt durch ein 5.000 qm großes Lager machten ein kompaktes Arbeiten und die Arbeitsvorbereitungen effizienter. Ausreichend Parkplätze und Abstellmöglichkeiten für Gerät und Fahrzeuge war jetzt ebenfalls vorhanden. Räume und Flächen konnten entsprechend der Notwendigkeit eingerichtet werden. Das zunehmende Arbeitsaufkommen ließ auch die Mitarbeiterzahl rasant steigen, so dass man in den Zeiten von Großobjekten z.B. auf dem Flughafen Frankfurt bis zu 90 Mitarbeiter beschäftigte.

Anfang 2000 beteiligte man sich vermehrt an Ausschreibungen in der Region. So wurde die Firma Ferfers zunehmend zum Ausbau von Ortsdurchfahrten in den umliegenden Kreisen und Bezirken beauftragt. „Es gibt wohl kaum einen Ort im Regierungsbezirk Trier, an dem wir noch nicht tätig waren und zur Verschönerung von vielen Plätzen und Straßen beigetragen haben“ so Geschäftsführer Ralf Ferfers. Als Ausbildungsbetrieb für kfm. Berufe hatte die Erwin Ferfers GmbH vielen jungen Menschen den Weg ins Berufsleben geebnet.

In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl der Mitarbeiter auf etwa 60 gefestigt. Motivierte Mitarbeiter, die Spaß am Beruf haben und durch ihre langjährige Betriebszugehörigkeit sich stetig weiter qualifizieren, z.B. zu geprüften Polieren und Straßenbaumeistern, sind das Rückgrat unseres Unternehmens. Um auf den Baustellen effizient zu arbeiten, gute Resultate zu erzielen und die Mitarbeiter nicht gesundheitlich zu stark zu belasten, sind moderne Betriebsfahrzeuge und Bau­maschinen, die das Arbeiten erleichtern, mittlerweile gang und gäbe.

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Durch die vermehrte Tätigkeit in der Heimat wurden auch Hausbesitzer auf uns aufmerksam. In den letzten Jahren wurden so viele Arbeiten rund ums Haus, wie Außenanlagen, Einfahrten, Einfriedungen uvm. ausgeführt. Dieser private Bereich hat sich zu einem festen Bestandteil in unseren Aufträgen entwickelt. Durch die langjährige Berufserfahrung unserer Mitarbeiter gestalten wir Außenanlagen jeglicher Art ganz nach Wunsch des Kunden. Bei uns wird der Kunde von Anfang an kompetent beraten und in die Planung einbezogen. Um auch hier ein wirtschaftliches Arbeiten zu ermöglichen, stehen Mobilbagger für alle Zwecke zur Verfügung.

So hat sich die Erwin Ferfers GmbH von den Anfängen vor 40 Jahren mit damals einem gebrauchten Fahrzeug bis heute zu 15 Transportern weiterentwickelt und der weiteren Entwicklung gestellt.

Zu unserem Fuhrpark zählen heute:
• 1 LKW + Kippanhänger
• 1 PKW – Anhänger
• 3 Radlader
• 2 Mobilbagger
• 10 Rüttelplatten
• 1 Stampfer
• 10 Trennjäger
• 10 Tischsägen
• 1 Bordsteinverlegegerät

Wir sehen und verstehen uns als traditionelles Familienunternehmen und regionaler Arbeitgeber, dem die Mitarbeiter am Herzen liegen und Arbeitsplätze erhält und schafft. In der Weiterentwicklung und Spezialisierung unseres Unternehmens und vor allem unserer Mitarbeiter sehen wir die Zukunft unseres Unternehmens.

 

 

 

 

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